Sandra – Ich bin eben doch eine Frau, 2015

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© Annick Ramp

Sandra, die Protagonistin der Reportage, brauchte viel Kraft auf dem langen Weg zu ihrer Identität und zur Selbstakzeptanz. Dabei war dieser durch ihre Kindheit im Heim und ihre Herzerkrankung schon steinig genug. Sandra, die als Junge geboren wurde und aufgewachsen ist, unterzog sich vor sechs Jahren einer Operation, um endgültig zur Frau zu werden. Wer die Bilder betrachtet, lernt Sandra nicht nur über ihre weiblichen Attribute kennen, sondern auch über ihre Interessen, darunter ihre Leidenschaft für Meteorologie. So runden Aufnahmen eines aufgewühlten Himmels die Serie ab und bieten uns Raum, die manchmal schmerzvolle Verbindung zwischen Körper und Geist aus der Sicht der Protagonistin zu betrachten. (Catherine Kohler)

Im Auftrag des Nationalen Forschungsschwerpunkts LIVES und der Bieler Fototage haben drei junge Schweizer Fotografinnen (Simone Haug, Annick Ramp, Delphine Schacher) je eine Arbeit zum Thema des NFS LIVES «Vulnerabilität und Resilienz»  realisiert.

Ort: PhotoforumPasquArt

Interview

headphone Annick Ramp

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Bio

Annick Ramp (1987, Suisse) vit et travaille à Zürich. Diplômée en design photographique, elle travaille en tant qu'indépendante tout en ayant intégré l’équipe des photographes du journal Neue Zürcher Zeitung. Ses travaux ont été primés à plusieurs reprises notamment par le prix des jeunes talents vfg et le Swiss Press Photo Award. 

annickramp.ch